Excerpt from Mann's "Der Tod in Venedig"
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Gustav Aschenbach oder von Aschenbach, wie seit sein(1) fünfzigst(2)

Geburtstag amtlich sein Name lautete, hatte an ein(3) Frühlingsnachmittag

d(4) Jahr(5) 19.., das unser(6) Kontinent monatelang eine so

gefahrdrohende Miene zeigte, von sein(7) Wohnung in d(8)

Prinzregentenstaße zu München aus allein ein(9) weiter(10) Spazierengang

unternommen. Überreizt von d(11) schwierig(12) und gefährlich(13),

eben jetzt ein(14) höchst(15) Behutsamkeit, Umsicht, Eindringlichkeit

und Genauigkeit d(16) Willen(17) erfordernden Arbeit de(18)

Vormittagsstunden, hatte der Schriftsteller d(19) Fortschwingen d(20)

produzierend(21) Triebswerk(22) in sein(23) Innern, jenem "motus

animi continuus", worin nach Cicero das Wesen d(24) Beredsamkeit besteht, auch

nach d(25) Mittagsmahlzeit nicht Einhalt zu tun vermocht und d(26)

entlastend(27) Schlummer nicht gefunden, der ihm, bei zunehmend(28)

Abnutzbarkeit sein(29) Kräfte, einmal untertags so nötig war. So hatte er bald

nach d(30) Tee das Freie gesucht, in d(31) Hoffnung, daß Luft

und Bewegung ih(32) wiederherstellen und ih(33) zu ein(34)

ersprießlich(35) Abend verhelfen würden.
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